Die Allgäu Orient Rallye ist die größte Rallye der Welt bezogen auf die Teilnehmerzahl und die zurückgelegten Kilometer. Sie ist eine der letzten automobilen Abenteuer und findet 2012 zum siebten Mal für einen guten Zweck statt. Die Old- und Youngtime Rallye führt vom Allgäu in den Orient, das sind rund 6.000 Kilometer, mit über 300 Fahrzeugen.


+++ WIR GRATULIEREN CHRIS KELLER AUS SENDEN ZUM GEWINN DES SPANFERKELS. CHRIS LIEGT MIT SEINEM TIPP IN HÖHE VON 1312 KILOMETER NUR 13 KILOMETER NEBEN DEM RICHTIGEN ERGEBNIS. WIR WÜNSCHEN GUTEN APPETIT. +++


Ein Team besteht aus sechs Personen und drei Autos. Die Fahrzeuge müssen mindestens 20 Jahre alt sein oder dürfen den Wert von 1.111,11 Euro nicht überschreiten. Die Autos gehen nach der Rallye in den Besitz des WFP, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, über. Aus dem Erlös werden Hilfsprojekte in Jordanien finanziert. Je besser die Fahrzeuge in Schuss sind, desto mehr Geld wird für den guten Zweck erzielt. Die Übernachtung darf nur in mitgenommenen Zelten, im Auto oder in Unterkünften erfolgen, die nicht mehr als 11,11 Euro pro Nacht und Person kosten. Es dürfen keine Navigationsgeräte, Autobahnen und Fähren benutzt werden und maximal 666 Kilometer pro Tag gefahren werden. Gewertet werden nur Teams, die mit mindestens einem Fahrzeug und allen Personen ankommen.


Der Hauptpreis ist ein lebendes Kamel. Das Kamel muss wohl im Gastland bleiben. Das hat einfuhrrechtliche Gründe in Deutschland… ein Kamel gehört auch in die Wüste und nicht auf unsere grünen Wiesen. Bisher haben die Gewinner das Kamel einem jungen Beduinen übergeben und somit einem armen Menschen eine Existenzgrundlage geschaffen.










Für unser Team ist der erste Preis, ein Kamel, nicht entscheidend. Im Vordergrund für uns steht die Unterstützung verschiedener Hilfsprojekte, Bildung neuer Kontakte durch das Sponsoring und das Aufbauen von Freundschaften mit anderen Kulturen.